Einen Vorschlag an den Kapitän der Catania – Gerald Grosz


 

01:08 – 150 Personen befinden sich auf dem Schiff Diciotti im italienischen Hafen Catania. Die Großmeister der Bürokratie in Brüssel konnten sich erwartungsgemäß nicht darauf einigen, was nun mit diesem Schiff zu geschehen hat. Die Passagiere werden ungeduldig, sie warten auf eine Entscheidung. Das ist aber im Hinblick auf die Schwachmatiker in Europas Staatskanzleien ein Warten auf Godot. Ich habe daher einen sehr einfachen, meinen bescheidenen Vorschlag zu machen: Der Kapitän startet die Motoren, lässt ablegen, verlässt mit wenigen Knoten den Hafen, nimmt Fahrt auf, beschleunigt, umschifft Sizilien und nimmt direkten Kurs auf Tripolis Richtung Süden . Wenn er dann in Libyen ankommt, lässt er seine Passagiere von Bord und kehrt nach Italien zurück.
Ein kleiner Schritt für einen Kapitän, ein großer Schritt für die Vernunft in Europa. Denn Europa hat es in der Hand, das Schlepperwesen im Mittelmeer zu beenden. Europa hat es in der Hand, das Sterben im Mittelmeer zu unterbinden. Europa hat es in der Hand, die „Wir schaffen das“ Politik der Zechprellerin Merkel zu beenden, die in ihrem Namen einlädt und uns alle dafür zahlen lässt.