Kurzbeschreibung
Blumenkohl ist ein mildes Kohlgemüse mit dichtem, meist weißem Blütenstand. Er lässt sich roh oder gegart verwenden und nimmt Gewürze und Soßen besonders gut auf.
Steckbrief
Botanischer Name: Brassica oleracea var. botrytis
Pflanzenfamilie: Kreuzblütler
Wuchsform: Einjährige Kulturpflanze
Verwendete Pflanzenteile: Blütenstand, Strunk und zarte Blätter
Anbauzeit: Je nach Sorte Frühjahr bis Herbst
Standort: Sonnig
Boden: Tiefgründig, nährstoffreich und feucht
Aroma und Geschmack
Blumenkohl schmeckt mild, leicht süßlich und dezent kohlartig. Durch Rösten entsteht ein kräftigeres, nussiges Aroma, während Dämpfen den feinen Geschmack erhält.
Herkunft und Geschichte
Blumenkohl entstand aus mediterranen Kohlformen und wurde über Jahrhunderte weitergezüchtet. Seit dem späten Mittelalter ist er in Europa als Gemüse bekannt.
Anbau und Ernte
Blumenkohl benötigt gleichmäßige Feuchtigkeit und eine gute Nährstoffversorgung. Geerntet wird, sobald der Kopf fest und geschlossen ist. Weiße Sorten werden häufig durch Blätter vor Sonne geschützt.
Verwendung
Blumenkohl eignet sich für Suppen, Püree, Aufläufe, Currys, Salate, Gemüsepfannen und als gebackenes oder geröstetes Hauptgericht. Strunk und zarte Blätter können mitverwendet werden.
Dosierung
Als Beilage genügen etwa 150 bis 200 Gramm pro Person. Ein mittelgroßer Kopf reicht gewöhnlich für drei bis vier Portionen.
Passt zu
Blumenkohl harmoniert mit Muskat, Curry, Kurkuma, Paprika, Knoblauch, Petersilie, Käse, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und hellen Soßen.
Lagerung und Konservierung
Im Gemüsefach hält sich Blumenkohl einige Tage. Für längere Lagerung wird er in Röschen geteilt, kurz blanchiert und eingefroren.
Hinweise
Braune Stellen sollten entfernt werden. Ein kräftiger Kohlgeruch beim Garen lässt sich durch kurze Garzeit und gutes Lüften begrenzen.