Kartoffel

Ungeschälte Kartoffeln in einer dunklen rustikalen Schale

Kurzbeschreibung

Die Kartoffel ist eine vielseitige Knolle mit mildem, leicht erdigem Geschmack. Je nach Sorte ist sie festkochend, vorwiegend festkochend oder mehligkochend.

Steckbrief

Botanischer Name: Solanum tuberosum
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse
Wuchsform: Krautige Kulturpflanze
Verwendete Pflanzenteile: Unterirdische Knollen
Pflanzzeit: Frühjahr
Erntezeit: Frühsommer bis Herbst
Standort: Sonnig
Boden: Locker, humos und gut durchlässig

Aroma und Geschmack

Kartoffeln schmecken mild, leicht erdig und je nach Sorte fein nussig. Festkochende Sorten bleiben schnittfest, mehligkochende zerfallen leichter und eignen sich gut für Püree.

Herkunft und Geschichte

Kartoffeln stammen aus den Anden Südamerikas und wurden dort seit Jahrtausenden angebaut. Im 16. Jahrhundert gelangten sie nach Europa und wurden später zu einem wichtigen Grundnahrungsmittel.

Anbau und Ernte

Kartoffeln werden aus Pflanzkartoffeln gezogen und während des Wachstums angehäufelt. Frühkartoffeln werden jung geerntet; Lagerkartoffeln bleiben länger im Boden, bis das Kraut abgestorben ist.

Verwendung

Kartoffeln eignen sich zum Kochen, Braten, Backen, Frittieren und für Suppen, Salate, Klöße, Püree, Aufläufe und Eintöpfe.

Dosierung

Als Beilage rechnet man etwa 200 bis 250 Gramm pro Person. Für Hauptgerichte kann die Menge je nach Rezept höher sein.

Passt zu

Kartoffeln harmonieren mit Salz, Pfeffer, Muskat, Rosmarin, Kümmel, Petersilie, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Käse, Fleisch und Fisch.

Lagerung und Konservierung

Kartoffeln werden dunkel, kühl, trocken und luftig gelagert. Im Kühlschrank sind sie nur bedingt geeignet. Gekochte Kartoffeln sollten gekühlt und zeitnah verbraucht werden.

Hinweise

Grüne Stellen, Keime und beschädigte Bereiche müssen großzügig entfernt werden. Stark grüne oder bitter schmeckende Kartoffeln sollten nicht gegessen werden. Rohe Kartoffeln sind nicht zum Verzehr geeignet.