Kiwi

Ganze und halbierte Kiwis in einer dunklen rustikalen Schale

Kurzbeschreibung

Die Kiwi ist eine saftige Frucht mit brauner, leicht behaarter Schale und grünem oder gelbem Fruchtfleisch. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich und erfrischend.

Steckbrief

Botanischer Name: Actinidia deliciosa beziehungsweise Actinidia chinensis
Pflanzenfamilie: Strahlengriffelgewächse
Wuchsform: Mehrjährige Kletterpflanze
Verwendete Pflanzenteile: Früchte
Blütezeit: Mai bis Juni
Erntezeit: Je nach Klima Oktober bis November
Standort: Sonnig, warm und windgeschützt

Aroma und Geschmack

Grüne Kiwis schmecken frisch, süß-säuerlich und leicht herb. Gelbfleischige Sorten sind meist milder und süßer. Reife Früchte geben auf sanften Druck leicht nach.

Herkunft und Geschichte

Die Kiwi stammt ursprünglich aus China. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelangte sie nach Neuseeland, wo sie gezielt angebaut und unter ihrem heutigen Namen international bekannt wurde.

Anbau und Ernte

Kiwipflanzen benötigen eine Rankhilfe und einen geschützten Standort. Viele Sorten sind zweihäusig, daher werden männliche und weibliche Pflanzen zur Befruchtung benötigt. Die Früchte können nach der Ernte nachreifen.

Verwendung

Kiwis eignen sich für Obstsalat, Müsli, Smoothies, Desserts, Torten und Fruchtsoßen. Sie werden meist ausgelöffelt oder geschält und in Scheiben geschnitten.

Dosierung

Ein bis zwei Kiwis entsprechen üblicherweise einer Portion. In Obstsalaten oder Desserts reicht oft eine Frucht für zwei kleinere Portionen.

Passt zu

Kiwi harmoniert mit Banane, Apfel, Beeren, Mango, Zitrusfrüchten, Joghurt, Quark, Kokos und Minze.

Lagerung und Konservierung

Feste Kiwis reifen bei Zimmertemperatur nach. Zusammen mit Äpfeln oder Bananen geht die Reifung schneller. Reife Früchte halten sich im Kühlschrank einige Tage.

Hinweise

Rohe Kiwi enthält ein eiweißspaltendes Enzym. Dadurch können Milchprodukte bei längerer Standzeit bitter werden und Gelatine kann schlecht fest werden. Kurzes Erhitzen vermindert diese Wirkung.